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Flo HolnburgerDie aufgrund der Mini-Rotation oftmals unbeständigen Chemnitzer zeigten auch insgesamt einen starken Auftritt gegen die strauchelnden Braves.
Nachdem die BRAVES zu Spielbeginn Oberwasser hatten, kamen die Hausherren besser ins Spiel. Beim Stand von 12:7 für die Hausherren nahm Coach Nenad Josipovic bereits nach fünf gespielten Minuten seine erste Auszeit. Donald Lawson erhöhte per „Tip-in“ zum Stand von 20:15 nach der ersten Viertelpause für die Gastgeber.
Auch nach der Viertelpause blieben die 99ers spielbestimmend und zwangen Neand Josipovic beim Stand von 29:19 zu seiner zweiten Timeout (14.). Danach waren die Gäste besser im Spiel und verkürzten kurz vor der Halbzeit auf 29:31 (18.). Kurz vor der Pause konnte Rob McKiver die Führung für die Homburger zurückerobern. Beim Stand von 34:33 wurden die Seiten gewechselt.
Nach der Halbzeitpause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch in dem die Sachsen in der 25. Minuten wieder die Führung übernahmen (45:43) und bis zur letzten Viertelpause auch ausbauen konnten (55:46).
Nach der Pause erhöhte Gary Johnson zunächst auf 60:50, bevor Rob
McKiver den Coach der 99ers mit einem Dreier in die nächste Auszeit
zwang. Doch wiederum schlugen die Gastgeber zurück (64:55/35. Minute),
wiederum kämpften sich die BRAVES zurück (64:60) und abermals hatten die
Sachsen, eine Antwort (71:60/ Minute) – dieses Mal die
Vorentscheidende. Auch wenn die BRAVES niemals aufsteckten und nochmals
mit 67:73 in Reichweite kämpften, brachten die Hausherren das Spiel mit
77:70 nach Hause, auch weil die Hausherren fehlerlos von der
Freiwurflinie blieben.
Topscorer:
Niners: Joleik Schaffrath 19 Punkte
Braves: Rob McKiver 16 Punkte
Auf einen Blick
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Players
Interview
Joleik Schaffrath
F/C von Chemnitz 99
Ein Statement zum Spiel, bitte?
Unser Gameplan war wieder einmal sehr defensiv ausgerichtet. Das Ergebnis daraus: Wir haben eines der stärksten Offensiv-Teams der Liga bei 70 Punkten gehalten. Dank eines guten Teamplays und vielen Assists konnten wir 7 Punkte mehr scoren. Entscheidend war auch, dass wir den Ausfall unseres Samurais (T.Ishizaki) gut kompensieren konnten, vor allem da Gary Johnson auf der "Eins" einen sehr starken Job gemacht hat.
Mit Deiner persönlichen Leistung kannst Du zufrieden sein, nicht?
"Ja, auf alle Fälle. Es ist zwar absolut kein Wurf reingefallen, weder Midrange noch Freiwurf, aber ich habe einige sehr gute Pässe für einfache Finishes bekommen. Mit 19+9 und dem Sieg bin ich natürlich sehr zufrieden."

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