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Marcel SchröderHead Coach // s.Oliver Baskets // Pro A
Bastian DorethPro A // FC Bayern München // GuardBeiden Spitzenteams der 2. Basketball-Bundesliga gaben eine Vorstellung ab, die dem erstliga-reifen Rahmen mehr als angemessen war. Am Ende konnten die Anhänger beider Lager die Olympiahalle zufrieden und hoch erhobenen Hauptes verlassen.
Der Tabellenführer hatte sich offenbar viel vorgenommen, startete wie die Feuerwehr und stellte die Baskets von Beginn an vor große Probleme. 5 ihrer 7 Dreierversuche trafen die Münchner im 1. Viertel, punkteten teilweise fast nach Belieben und lagen nach 10 Minuten bereits mit 31:14 vorne.
Auch der Start in den 2. Spielabschnitt gehörte der Bauermann-Truppe: Bastian Doreth und Aleksandar Nadjfeji erhöhten auf 38:16, als Schröder in einer Auszeit nach knapp 13 Minuten offenbar die richtigen Worte fand, um sein Team in die richtige Spur zu bringen. Was folgte, war die bekannt intensive Verteidigung der Würzburger, von der sich die Gastgeber schnell den Schneid abkaufen ließen. Nur noch 7 Punkte gelangen den Münchnern bis zur Halbzeit, die Baskets verkürzten auf 45:28. Und als dann im 3. Viertel auch noch die Offensive der Gäste besser funktionierte, begann das Spiel sich zu drehen. Spielmacher Lee Jeka (25 Punkte/3 Dreier) lief heiß, erzielte 17 Punkte nach dem Seitenwechsel und führte die Gäste Punkt um Punkt heran. Mit 23:13 entschieden die Baskets das 3. Viertel für sich und lagen nach 30 Minuten nur noch 51:58 hinten.
Es wurde spannend in der Olympiahalle: In den ersten 7 Minuten des Schlussviertels hielten die Bayern einen Vorsprung von 5 bis 7 Punkten. Und auch als Lee Jeka mit seinem dritten Dreier die Baskets in der 37. Minute zum 68:67 heranbrachte, ließen sich die Routiniers auf Seiten der Münchner nicht aus der Ruhe bringen: Zweimal in Folge fand Steffen Hamann den langen Sascha Nadjfeji unter dem Würzburger Korb, der nutzte die beiden genialen Anspiele zu 5 Punkten die Vorentscheidung war gefallen. In der Schlussminute ließ der Spitzenreiter nichts mehr anbrennen, traf in Person von Jonathan Wallace und Bastian Doreth 5 von 6 Freiwürfen und brachte den Sieg nervenstark über die Zeit.
Auf einen Blick
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