Wie inzwischen gewohnt starteten Roberts, Gavel, Jacobsen, Pleiß und
Slaughter auf Bamberger Seite, die Gäste setzten auf Mike Smith,
Namensvetter Anthony, Everett, Peacock und McNaughton. Zwei Ballverluste
standen am Ende der ersten beiden Bamberger Angriffe, erst ein Freiwurf
von Slaughter nach Steal und anschließender “Notbremse“ durch Peacock
brachte Zählbares. Bremerhaven war zuvor durch einen Freiwurf in Führung
gegangen. Insgesamt gestaltete sich der Beginn chaotisch,
(Fast-)Ballverluste und schnelle, teils improvisierte Abschlüsse auf
beiden Seiten führten nach gut vier Minuten zu einem Zwischenstand von
5:7. Chris Fleming hörte die Alarmglocken ob des Auftretens seiner
Mannschaft läuten, deren Gegner offenbar die Maßgabe erhalten hatte,
seine Angriffe möglichst schnell vorzutragen, und nahm seine erste
Auszeit. Auch die schlechten Anspiele auf Knöchelhöhe in Richtung der
langen Leute dürften dabei Thema gewesen sein. Zwar ging man durch
Roberts, Slaughter und Pleiß mit 11:9 in Führung, als Slaughter aber
nach den Punkten seines Centerkollegen trotz vorheriger Ermahnung den
Ball wieder berührte, handelte er sich ein technisches Foul ein. Diese
Gedankenlosigkeit stand stellvertretend für den fahrigen Auftritt der
Brose Baskets im ersten Viertel, das mit 15:15 endete.
Tucker beschwört erste Eisbären-Auszeit herauf
Julius Jenkins, der schon den Ausgleich besorgt hatte, erzielte mit einer Einzelaktion das 17:15, Tucker erhöhte von der Freiwurflinie nach einem schnellen Gegenstoß. Jason Cain stellte seine beeindruckende Athletik unter Beweis, indem er an Pleiß vorbeizog und trotz Foul kraftvoll stopfte, Aufregung herrschte dann auf Bamberger Seite, weil Anthony Smith beim Zug zum Korb Gavel umrannte, ohne dass ein Pfiff ertönte. Der Slowake gab seinerseits per Dreier die passende Antwort. Nach diesem ersten Distanztreffer wirkten die Oberfranken gefestigter, standen hinten geordneter und fanden im Angriff einfachere Lösungen. Tucker beschwor mit seinem Dunking auf Alley-Hoop-Pass des starken Jenkins die erste Eisbären-Auszeit herauf, aus dem Eins-gegen-Eins erhöhte er auf 31:22. Bremerhaven schien der temporeichen Anfangsphase nun Tribut zu zollen, erlaubte sich immer wieder Fehler und versuchte sich an riskanten Pässen, die zu Ballverlusten und Schnellangriffen der Domstädter führten. 35:24 lautete die erste zweistellige Führung, erneut hatte man Tucker an die Linie schicken müssen. Ein Kuriosum erlebte man nach Slaughters Punkten zum 37:26, den aufgrund der dazwischen liegenden Auszeit hatten die Gästespieler offenbar vergessen, dass es nur einen Freiwurf für das Dreipunktspiel geben würde. Bambergs Nummer 44 verpasste den Korb, konnte aber unbehelligt den eigenen Offensivrebound einsammeln und per Dunking abschließen. Cain markierte den 39:28-Pausenstand.
Neun Jacobsen-Punkte in Serie
Zwei Ballgewinne und fünf Zähler von Mike Smith bedeuteten einen perfekten Auftakt für die Gäste, weil dabei auch noch Slaughter sein drittes Foul beging. Der Distanzwurf war dabei erst der zweite erfolgreiche im gesamten Spiel, 1/9 bei Bamberg und 0/6 bei Bremerhaven hatten die Quoten zur Pause gelautet. Die Gastgeber kamen wie im ersten Viertel schleppend aus der Umkleide, konnten in den ersten zwei Minuten nur zwei Freiwurfpunkte von Roberts verbuchen und fanden sich erneut früh an der Seitenlinie zur Auszeit wieder. Jacobsen wurde für zwei Dreier freigespielt und scorte nach einem Grundlinieneinwurf trotz Foul aus der Nahdistanz, wodurch er neun der elf Zähler seines Teams auf sich vereinte. Exakt zur Viertelmitte schraubte Roberts den Vorsprung dann mit dem 52:41 wieder in den zweistelligen Bereich, was Spradley mit einer Auszeit quittierte. Dennoch schien seine Mannschaft nicht mehr imstande, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Die Differenz pendelte sich um die Marke von zehn Zählern ein, ehe P.J. Tucker mit seinem Dreier von der Mittellinie das 62:49 nach 30 Minuten markierte.
Schmidt trifft zum 90:58-Endstand
Jenkins eröffnete das Viertel mit dem nächsten Dreier, Slaughter stopfte nach großartigem Einsatz von Tadda, der den Ballgewinn sicherte, nach der Gäste-Auszeit gelang Gavel der nächste Steal. Suput, zuvor ohne Punkte, streute fünf in Serie zum 72:51 ein, Jenkins bediente zweimal mustergültig Slaughter, die Partie war sechs Minuten vor Schluss endgültig entschieden. In den letzten 68 Sekunden durften auch Daniel Schmidt und Steven Monse noch aufs Parkett, wobei Schmidt sogar noch zwei Zähler zum am Ende sehr deutlichen 37. Pflichtspielheimsieg auf nationaler Ebene in Serie beisteuern konnte.
Quelle: Homepage Brose Baskets Bamberg
Tucker beschwört erste Eisbären-Auszeit herauf
Julius Jenkins, der schon den Ausgleich besorgt hatte, erzielte mit einer Einzelaktion das 17:15, Tucker erhöhte von der Freiwurflinie nach einem schnellen Gegenstoß. Jason Cain stellte seine beeindruckende Athletik unter Beweis, indem er an Pleiß vorbeizog und trotz Foul kraftvoll stopfte, Aufregung herrschte dann auf Bamberger Seite, weil Anthony Smith beim Zug zum Korb Gavel umrannte, ohne dass ein Pfiff ertönte. Der Slowake gab seinerseits per Dreier die passende Antwort. Nach diesem ersten Distanztreffer wirkten die Oberfranken gefestigter, standen hinten geordneter und fanden im Angriff einfachere Lösungen. Tucker beschwor mit seinem Dunking auf Alley-Hoop-Pass des starken Jenkins die erste Eisbären-Auszeit herauf, aus dem Eins-gegen-Eins erhöhte er auf 31:22. Bremerhaven schien der temporeichen Anfangsphase nun Tribut zu zollen, erlaubte sich immer wieder Fehler und versuchte sich an riskanten Pässen, die zu Ballverlusten und Schnellangriffen der Domstädter führten. 35:24 lautete die erste zweistellige Führung, erneut hatte man Tucker an die Linie schicken müssen. Ein Kuriosum erlebte man nach Slaughters Punkten zum 37:26, den aufgrund der dazwischen liegenden Auszeit hatten die Gästespieler offenbar vergessen, dass es nur einen Freiwurf für das Dreipunktspiel geben würde. Bambergs Nummer 44 verpasste den Korb, konnte aber unbehelligt den eigenen Offensivrebound einsammeln und per Dunking abschließen. Cain markierte den 39:28-Pausenstand.
Neun Jacobsen-Punkte in Serie
Zwei Ballgewinne und fünf Zähler von Mike Smith bedeuteten einen perfekten Auftakt für die Gäste, weil dabei auch noch Slaughter sein drittes Foul beging. Der Distanzwurf war dabei erst der zweite erfolgreiche im gesamten Spiel, 1/9 bei Bamberg und 0/6 bei Bremerhaven hatten die Quoten zur Pause gelautet. Die Gastgeber kamen wie im ersten Viertel schleppend aus der Umkleide, konnten in den ersten zwei Minuten nur zwei Freiwurfpunkte von Roberts verbuchen und fanden sich erneut früh an der Seitenlinie zur Auszeit wieder. Jacobsen wurde für zwei Dreier freigespielt und scorte nach einem Grundlinieneinwurf trotz Foul aus der Nahdistanz, wodurch er neun der elf Zähler seines Teams auf sich vereinte. Exakt zur Viertelmitte schraubte Roberts den Vorsprung dann mit dem 52:41 wieder in den zweistelligen Bereich, was Spradley mit einer Auszeit quittierte. Dennoch schien seine Mannschaft nicht mehr imstande, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Die Differenz pendelte sich um die Marke von zehn Zählern ein, ehe P.J. Tucker mit seinem Dreier von der Mittellinie das 62:49 nach 30 Minuten markierte.
Schmidt trifft zum 90:58-Endstand
Jenkins eröffnete das Viertel mit dem nächsten Dreier, Slaughter stopfte nach großartigem Einsatz von Tadda, der den Ballgewinn sicherte, nach der Gäste-Auszeit gelang Gavel der nächste Steal. Suput, zuvor ohne Punkte, streute fünf in Serie zum 72:51 ein, Jenkins bediente zweimal mustergültig Slaughter, die Partie war sechs Minuten vor Schluss endgültig entschieden. In den letzten 68 Sekunden durften auch Daniel Schmidt und Steven Monse noch aufs Parkett, wobei Schmidt sogar noch zwei Zähler zum am Ende sehr deutlichen 37. Pflichtspielheimsieg auf nationaler Ebene in Serie beisteuern konnte.
Quelle: Homepage Brose Baskets Bamberg
Auf einen Blick
Wer
Eisbären Bremerhaven @ Brose Baskets Bamberg
Wo
Stechert-Arena
Wann
18.12.11, 17.OO Uhr
Warum
Beweist Bamberg nach dem Quasi-Euroleague-Aus Moral gegen das BBL-Wundertüten-Team aus Bremerhaven
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