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Von Charlottenburg zur IBBA gewechselt und nun gegeneinander
Jan. 20, 2012 / NBBL
by Flo Holnburger
Yassin Mahfouz – Gegen den Ex-Verein
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Yassin Mahfouz steht im Abschlussjahr und wechselte zum neuen Jahr von einem Berliner Club zum nächsten. Vom DBV Charlottenburg zur IBBA Berlin. Letztes Wochenende stand ausgerechnet ein Duell seiner beiden Teams an. Wir baten ihm eine Einschätzung zu geben. Ein Blick in den Berliner Jugendbasketball:



Das Spiel begann sehr stark für die IBBA. So gut wie die komplette Halle war gegen die IBBA und die Fans von DBV machen mit Abstand den meisten Lärm für ihr Team, den ich kenne. Doch wir (IBBA) ließen uns nicht aus der Ruhe bringen und gewannen das erste Viertel ohne große Gegenwehr mit 20:7. Durch viele Spielerwechsel von Kai Buchmann blieb die Intensität im zweitem Viertel auf gleichem Niveau, jedoch fing dort der DBV Charlottenburg an, seine Würfe zu treffen. Durch ein sehr ausgeglichenes 2.Viertel gingen wir mit einem Polster von 20 Punkten in die Halbzeit. Dann, wie von allen Sinnen verlassen, ging es im dritten Viertel mit den schlechten Wurfentscheidungen los, gefolgt von Turnovern und Lücken in der Defense, die Charlottenburg im 4. Viertel ausnutzte. Wir haben uns mit 23 + einfach zu sicher gefühlt, der DBV kam kämpferisch und mit großem Herz am Ende des Spiels sogar noch auf 8 Punkte ran. Der Sieg jedoch, war nicht in Gefahr gewesen. Das Spiel hat uns klar gemacht, dass wir auch in der 2. Halbzeit konzentriert bleiben müssen und egal wie es auf dem Score-Board steht, alles geben müssen, denn in dieser Division ist alles möglich.

Für mich war es ehrlich gesagt nicht leicht, gegen mein altes Team zu spielen. Ich habe immer mit Herz und Seele für mein Ex-Team gespielt und habe auch sehr gute Freunde dort, mit denen ich auch abseits des Feldes Kontakt habe. Ich war unglaublich nervös. Ich wusste, dass ich/wir auf keinen Fall verlieren dürfen um noch eine Chance auf die Playoffs zu haben. Ich wurde gleich am Anfang hart von Nico Jakobi, einen unglaublich talentierter 95er, gefoult und ab diesem Moment wusste ich, dass auf dem Spielfeld keine Freundschaft existiert. Es war ein sehr merkwürdiges Spiel für mich, denn ich kannte meine Gegenspieler zu gut und sie mich. Ich habe in diesem Spiel Fokus auf die Defense gelegt und habe da einen sehr guten Job gemacht. In der Offense habe ich mich zurückgezogen und konnte durch gute Pässe andere Spieler sehr gut ins Spielgeschehen einbinden.

Im großen und ganzen war es ein solides Spiel von mir. Ich finde mich langsam bei der IBBA ein und gewinne auch das Vertrauen meiner Mitspieler. Ich fühle mich sehr wohl und kann durch meine neue Rolle im Team vieles dazu lernen und einen großen Teil dazu beitragen, die Playoffs zu erreichen.

Letztendlich bereue ich den Wechsel keineswegs und bin froh, ein Teil dieses Teams sein zu dürfen.

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