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Feb. 07, 2012 / NBBL
by Flo HolnburgerNBBL Recaptain - Urspring meldet sich zurück, Jenas Stephan Haukohl mit 26/19
by Flo HolnburgerNBBL Recaptain - Urspring meldet sich zurück, Jenas Stephan Haukohl mit 26/19
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Nordwest
37 und 4. Nein, kein aufgemotztes Black Jack sondern vielmehr das Ergebnis des letzten Viertels der Begegnung zwischen Paderborn (3.) und Quakenbrück. Zuvor hielten die Dragons noch gut mit, aber Sirak Tadesse (28P) und Till Gloger (26/22) waren letztendlich zu stark. Bei noch drei Spieltagen steht Quakenbrück nun vor drei Pflichtsiegen um erstmals in der NBBL-Geschichte die Playoff-Quali zu packen. Besser wär's die Chance jetzt zu ergreifen, denn nach diesem Jahr ist der Aussie-Spaß mit den 93ern Omamogho/Centenera schon wieder vorbei.
Vorne bleibt Phoenix Hagen, welches weiterhin Richtung Home-Top4 zusteuert. In Köln (9. und letzter) hatte man schnell keine Probleme mehr mit dem Sieg. Fabian Bleck packte dabei übrigens eines seiner Allrounder-Spiele aus, die so wohl auch nur auf NBBL-Niveau noch möglich sind: 13P,10R,3A,4S,6B. Weiter auf Kurs Platz 2 segelt Bremerhaven um Center-Talent Jonathan Malu. Beim 83-56 gegen die Metropol Baskets (8.) blieb man dominant. 93er-Forward Adrian Breitlauch wusste mit 21 Zählern in der Offensive zu gefallen. Die drei Playoff-Teams stehen damit fest.
Nur Oldenburg macht es ob der eigenen Unbeständigkeit noch spannend. Mal wieder fehlte es am offensiven Output, so dass das stets gefährliche Leverkusen (5.) einen Auswärtserfolg landen konnte. Wie Quakenbrück (6.) hat auch Leverkusen nun allerdings noch zwei Siege Rückstand bei noch drei ausstehenden Spielen.
Nordost
ALBA Berlin bleibt ganz vorne und gewinnt zum sechsten mal in Folge. Das Spiel endete knapp 70-64 in Göttingen (5.). Ein Boxscore liegt leider noch nicht vor. Die Göttinger haben aber sicherlich noch alle Chancen auf die Playoff, denn bis Ende des Monats müssen sie in drei Spielen nur einen Sieg auf Bramfeld aufholen.
Hinter ALBA (6 in a row) folgt IBBA (5 in a row) auf Zwei. Sie gewannen bei Berlin Süd (6. und kaum noch Chancen auf Playoffs) ein wichtiges Auswärtsmatch mit 64-60. Damit sieht's in Sachen Playoffs (zwei Siege Vorsprung auf Göttingen) nun sehr gut. Ohne Center Robin Jorch spielte Cameron Neubauer wieder groß auf. 20/13 für den 94er-Forward. Die Piraten Hamburg um Janis Stielow (19P) und Ismet Akpinar erfüllten die Pflichtaufgabe in Braunschweig (7.) nach anfänglichen Schwierigkeiten souverän. Ähnlich ging's Bramfeld (4.), welches gegen die tapfer kämpfenden aber seit sieben Spielen sieglosen Charlottenburger 77-66 gewann. Der DBV (8.) muss sein Playoff-Hoffnungen nun leider begraben, die Hamburger sind dagegen noch voll im Geschäft.
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Yabazz-Spieler der Woche: Stephan Haukohl 26P – 19R
Jena spielt zwar nicht mehr so dominant wie zu Saisonbeginn, aber selbst mit einer kleinen Verletzungsseuche hielt man sich schadlos. In der Abwesenheit von Tim Unterluggauer und Jakob Krumbeck musste so dann auch die Verantwortung auf weniger Schultern verteilt werden, und Haukohl gelang es scheinbar spielend sein Niveau anzuheben.
Südwest
Nur Überteam Jena hat aktuell eine längere Siegessträhne als Gießen. Mit dem überzeugenden Blowout gegen Team Kurpfalz (7. und auch rechnerisch ohne Playoff-Chance) gelang Gießen (1.) der siebte Streich in Folge. Stark. Zum stets produktiven Backcourt-Duo Dominic Lockhart (7/11/7) und Robin Pflüger (17/6/5) gesellte sich diesmal der kroatische 2 Meter Center Dominik Turudic (20P) mit einer guten Leistung.
Rang Zwei hält wieder Speyer, das sich im Auswärtsspiel (Nachtrag vom 4.Spieltag) bei Frankfurt nach den schweren Niederlagen zuletzt rehabilitierte. Wie wichtig Guard Philip Jalalpoor – der zuletzt ausfiel - ist zeigte sich dabei einmal mehr: 20 Punkte und der Sieg sprangen heraus. Frankfurt bleibt Dritter, übrigens punktgleich mit dem vierten Mannheim. Das Basket College Rhein Neckar bekam diesmal wieder Unterstützung von Paul Zipser und demontierte demnach Gegner Trier (5.). Zipser markierte übrigens 30 Punkte. Herausragend natürlich, herausragender ist seine Beständigkeit auf diesem hohen Niveau.
Die Restteams haben da wohl keine großen Playoff-Chancen mehr. Trier (5.), sowie Bonn (6. und 76-70-Sieg über zuletzt verbesserte Rheinhessen) müssen zwei Siege in drei Spielen aufholen. Kurpfalz und die SG Rheinhessen sind bereits ausgeschieden.
Südost
Wie schwer es derzeit ist die BBA Ludwigsburg zu spielen bewiesen sie bei ihren mutigen Auftritt in Jena. Jena baute zwar die Siegesserie auf 14 Spiele aus, musste aber alles geben. Zwar stand Jakob Krumbeck endlich wieder auf dem Feld (4P), Tim Unterluggauer fehlte allerdings weiterhin. So übernahm diesmal vor allem Stephan Haukohl Verantwortung. 26 Punkte und 19 Rebounds für den furchtlosen Combo-Forward sind eine beeindruckende Marke. Point Guard Josip Peric ließ 12/8 folgen, Forward-Center Paul Albrecht die selben Zahlen. Bei Ludwigsburg war wie erwartet Besnik Beketshi (18P) der Topscorer.
Es war ein hervorragender Februar-Start für Urspring. Im Nachholspiel fertigte man zuerst Ulm ab, wobei vor allem Julius Wolf mit 10/13/7 wieder eine gewohnte Staline brachte, danach ließ man aufhorchen als man sich in Breitengüßbach für die Heimniederlage revanchiert. 70-64 lässt eines vermuten: Urspring ist zurück. Kalidou Diouf markierte 17 Zähler, während Malik Müller in den beiden Spielen auf 13.5ppg kam und nach Verletzung damit ebenfalls wieder zur Form findet.
Noch ist man Dritter hinter Güßbach, da dieses in einem anderen Nachholspiel Bayreuth (David Taylor 14P) locker besiegte. Den letzten Playoff-Spot hält das oben erwähnte Ludwigsburg.
Jena, Güssbach, Urspring und Ludwigsburg scheinen die Playoff-Tickets zu lösen, allerdings ist im Südosten noch nicht viel in Stein gemeißelt. Vor allem das spielfreie Würzburg (5.) könnte mit ein paar Erfolgen in Nachholspielen noch nach oben drängen, ein Selbstläufer wird’s freilich nicht. Bayern (6.) und Tübingen (7.) spielten ebenfalls nicht. Bayreuth (8.) musste indes beim letzten Ulm eine eher unerwartete 65-68-Niederlage hinnehmen. Tyree Seiferth netzte 21 Punkte ein, während David Taylor im ProA-Einsatz war. Der Sieg Ulms zeigt nur, dass man trotz des abgeschlagenen letzten Platzes und vielen erlittenen Blowouts um Center Andi Wenzl ein gutes Team am Start hat.
37 und 4. Nein, kein aufgemotztes Black Jack sondern vielmehr das Ergebnis des letzten Viertels der Begegnung zwischen Paderborn (3.) und Quakenbrück. Zuvor hielten die Dragons noch gut mit, aber Sirak Tadesse (28P) und Till Gloger (26/22) waren letztendlich zu stark. Bei noch drei Spieltagen steht Quakenbrück nun vor drei Pflichtsiegen um erstmals in der NBBL-Geschichte die Playoff-Quali zu packen. Besser wär's die Chance jetzt zu ergreifen, denn nach diesem Jahr ist der Aussie-Spaß mit den 93ern Omamogho/Centenera schon wieder vorbei.
Vorne bleibt Phoenix Hagen, welches weiterhin Richtung Home-Top4 zusteuert. In Köln (9. und letzter) hatte man schnell keine Probleme mehr mit dem Sieg. Fabian Bleck packte dabei übrigens eines seiner Allrounder-Spiele aus, die so wohl auch nur auf NBBL-Niveau noch möglich sind: 13P,10R,3A,4S,6B. Weiter auf Kurs Platz 2 segelt Bremerhaven um Center-Talent Jonathan Malu. Beim 83-56 gegen die Metropol Baskets (8.) blieb man dominant. 93er-Forward Adrian Breitlauch wusste mit 21 Zählern in der Offensive zu gefallen. Die drei Playoff-Teams stehen damit fest.
Nur Oldenburg macht es ob der eigenen Unbeständigkeit noch spannend. Mal wieder fehlte es am offensiven Output, so dass das stets gefährliche Leverkusen (5.) einen Auswärtserfolg landen konnte. Wie Quakenbrück (6.) hat auch Leverkusen nun allerdings noch zwei Siege Rückstand bei noch drei ausstehenden Spielen.
Nordost
ALBA Berlin bleibt ganz vorne und gewinnt zum sechsten mal in Folge. Das Spiel endete knapp 70-64 in Göttingen (5.). Ein Boxscore liegt leider noch nicht vor. Die Göttinger haben aber sicherlich noch alle Chancen auf die Playoff, denn bis Ende des Monats müssen sie in drei Spielen nur einen Sieg auf Bramfeld aufholen.
Hinter ALBA (6 in a row) folgt IBBA (5 in a row) auf Zwei. Sie gewannen bei Berlin Süd (6. und kaum noch Chancen auf Playoffs) ein wichtiges Auswärtsmatch mit 64-60. Damit sieht's in Sachen Playoffs (zwei Siege Vorsprung auf Göttingen) nun sehr gut. Ohne Center Robin Jorch spielte Cameron Neubauer wieder groß auf. 20/13 für den 94er-Forward. Die Piraten Hamburg um Janis Stielow (19P) und Ismet Akpinar erfüllten die Pflichtaufgabe in Braunschweig (7.) nach anfänglichen Schwierigkeiten souverän. Ähnlich ging's Bramfeld (4.), welches gegen die tapfer kämpfenden aber seit sieben Spielen sieglosen Charlottenburger 77-66 gewann. Der DBV (8.) muss sein Playoff-Hoffnungen nun leider begraben, die Hamburger sind dagegen noch voll im Geschäft.
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Yabazz-Spieler der Woche: Stephan Haukohl 26P – 19R
Jena spielt zwar nicht mehr so dominant wie zu Saisonbeginn, aber selbst mit einer kleinen Verletzungsseuche hielt man sich schadlos. In der Abwesenheit von Tim Unterluggauer und Jakob Krumbeck musste so dann auch die Verantwortung auf weniger Schultern verteilt werden, und Haukohl gelang es scheinbar spielend sein Niveau anzuheben.
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Südwest
Nur Überteam Jena hat aktuell eine längere Siegessträhne als Gießen. Mit dem überzeugenden Blowout gegen Team Kurpfalz (7. und auch rechnerisch ohne Playoff-Chance) gelang Gießen (1.) der siebte Streich in Folge. Stark. Zum stets produktiven Backcourt-Duo Dominic Lockhart (7/11/7) und Robin Pflüger (17/6/5) gesellte sich diesmal der kroatische 2 Meter Center Dominik Turudic (20P) mit einer guten Leistung.
Rang Zwei hält wieder Speyer, das sich im Auswärtsspiel (Nachtrag vom 4.Spieltag) bei Frankfurt nach den schweren Niederlagen zuletzt rehabilitierte. Wie wichtig Guard Philip Jalalpoor – der zuletzt ausfiel - ist zeigte sich dabei einmal mehr: 20 Punkte und der Sieg sprangen heraus. Frankfurt bleibt Dritter, übrigens punktgleich mit dem vierten Mannheim. Das Basket College Rhein Neckar bekam diesmal wieder Unterstützung von Paul Zipser und demontierte demnach Gegner Trier (5.). Zipser markierte übrigens 30 Punkte. Herausragend natürlich, herausragender ist seine Beständigkeit auf diesem hohen Niveau.
Die Restteams haben da wohl keine großen Playoff-Chancen mehr. Trier (5.), sowie Bonn (6. und 76-70-Sieg über zuletzt verbesserte Rheinhessen) müssen zwei Siege in drei Spielen aufholen. Kurpfalz und die SG Rheinhessen sind bereits ausgeschieden.
Südost
Wie schwer es derzeit ist die BBA Ludwigsburg zu spielen bewiesen sie bei ihren mutigen Auftritt in Jena. Jena baute zwar die Siegesserie auf 14 Spiele aus, musste aber alles geben. Zwar stand Jakob Krumbeck endlich wieder auf dem Feld (4P), Tim Unterluggauer fehlte allerdings weiterhin. So übernahm diesmal vor allem Stephan Haukohl Verantwortung. 26 Punkte und 19 Rebounds für den furchtlosen Combo-Forward sind eine beeindruckende Marke. Point Guard Josip Peric ließ 12/8 folgen, Forward-Center Paul Albrecht die selben Zahlen. Bei Ludwigsburg war wie erwartet Besnik Beketshi (18P) der Topscorer.
Es war ein hervorragender Februar-Start für Urspring. Im Nachholspiel fertigte man zuerst Ulm ab, wobei vor allem Julius Wolf mit 10/13/7 wieder eine gewohnte Staline brachte, danach ließ man aufhorchen als man sich in Breitengüßbach für die Heimniederlage revanchiert. 70-64 lässt eines vermuten: Urspring ist zurück. Kalidou Diouf markierte 17 Zähler, während Malik Müller in den beiden Spielen auf 13.5ppg kam und nach Verletzung damit ebenfalls wieder zur Form findet.
Noch ist man Dritter hinter Güßbach, da dieses in einem anderen Nachholspiel Bayreuth (David Taylor 14P) locker besiegte. Den letzten Playoff-Spot hält das oben erwähnte Ludwigsburg.
Jena, Güssbach, Urspring und Ludwigsburg scheinen die Playoff-Tickets zu lösen, allerdings ist im Südosten noch nicht viel in Stein gemeißelt. Vor allem das spielfreie Würzburg (5.) könnte mit ein paar Erfolgen in Nachholspielen noch nach oben drängen, ein Selbstläufer wird’s freilich nicht. Bayern (6.) und Tübingen (7.) spielten ebenfalls nicht. Bayreuth (8.) musste indes beim letzten Ulm eine eher unerwartete 65-68-Niederlage hinnehmen. Tyree Seiferth netzte 21 Punkte ein, während David Taylor im ProA-Einsatz war. Der Sieg Ulms zeigt nur, dass man trotz des abgeschlagenen letzten Platzes und vielen erlittenen Blowouts um Center Andi Wenzl ein gutes Team am Start hat.
Die Forward-lastige Lineup der Woche
G Paul Zipser (Mannheim) 30P – 6R – 3S
F Fabian Bleck (Hagen) 13P – 10R – 4S – 6B
F Stephan Haukohl (Jena) 26P – 19R
F Julius Wolf (Urspring) 10P – 13R – 7A
F Till Gloger (Paderborn) 26P – 22R
G Paul Zipser (Mannheim) 30P – 6R – 3S
F Fabian Bleck (Hagen) 13P – 10R – 4S – 6B
F Stephan Haukohl (Jena) 26P – 19R
F Julius Wolf (Urspring) 10P – 13R – 7A
F Till Gloger (Paderborn) 26P – 22R
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Foto: DBB/Krug
Foto: DBB/Krug
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