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Gotha holt den Süd-Titel
Feb. 20, 2012 / Pro B
by Flo Holnburger
ProB Recaptain – Breitengüßbach und Maurice Stuckey gelingt Coup
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Nord Division

Es wäre ja durchaus interessant zu wissen ob die Spieler der Nord-Division mehr Gehalt einstreichen, da sie öfter ranmüssen als die Kollegen des Südens. Aber wie immer gilt, uns beschäftigt nur der Sport selbst. Und da hatte der Norden wieder eine Zwei-Spiele-Woche zu absolvieren. Es war dies aber die letzte vor den Playoffs. Es steht in beiden Divisions nur noch ein Spiel auf dem Schedule, noch vier Teams kämpfen um 2 Plätze.

Ganz oben bleibt Hannover, welches bei Stahnsdorf (7., 11-13-Record) 80-72 gewann und in Richie Williams (25/5/6/7S) den Überspieler hatte. Rang Zwei halten die Hertener, die einmal gegen ein Braunschweig (4.) ohne Daniel Theis und Dennis Schröder (da sie in der BBL gebraucht wurden) und einmal gegen Wulfen (9.) gewannen. Zamal Nixon kam in diesen beiden Spielen auf 24.5ppg, Vincent Kittmann auf deren 21,5.

Braunschweig rutschte übrigens auf die Vier ab, da man am Mittwoch noch von Rasta Vechta mit 67-97 zerstört wurde. U20-Überspieler Daniel Theis scorte in dieser ProB-Saison nur zweimal nicht zweistellig. Jeweils gegen die Rasta-Boys. Theis wird also hoffen in den Playoffs möglichst nicht auf Vechta (3.) zu treffen. Mit etwas Glück könnte dieses sogar noch auf die Zwei vorspringen muss aber auf eine Niederlage Hertens hoffen. Selbst bezwang man auswärts noch die seit sechs Spielen sieglosen Stahnsdorfer, die nun sogar noch um die Playoffs fürchten müssen. Das krasse: man hat am letzten Spieltag kein Spiel mehr und muss auf die anderen Teams gucken. Das wird für die Jungs eine Nervenschlacht am Live-Ticker...

Fünfter ist die BG Dorsten, die wieder mächtig im Schwung kommt. Terry Bryant (21P) und Tom Lipke (19P) spielten eine starke Schlussphase und bezwangen damit das derzeit ebenfalls brandheiße Schwelm (6.). Am Sonntag ließ man gegen tapfer kämpfende Leverkusener (11.), die einen 14-Punkte-Halbzeit-Rückstand noch einmal fast ausgleichen konnten, den nächsten Sieg folgen. Leverkusen ist nach der zusätzlichen Pleite in Bernau (13.) damit sicher in den Playdowns. Schade, die Giants haben ein gutes Team, brachten es aber einfach nicht stets auf's Parkett. Schwelm hingegen rehabilitierte sich mit einem 88-55 gegen das Zwölfte ALBA Berlin wo lediglich Cem Dinc mit 12/8 zweistellig punktete. Joey Ney kam auf 6/8/4, Sebastian Fülle auf 8/5.

Aber die Berliner können's besser. Wedel (10., 10-13) wurde immerhin in die Overtime gezwungen, in der man 84-88 verlor. Die Youngster müssen groß aufgespielt haben. Center Cem Dinc sicherte zuerst die Verlängerung, dort übernahmen dann die 95er Edeltalente Ismet Akpinar (Wedel) und Mauricio Marin (Berlin) Verantwortung Ansonsten glänzte Sebastian Fülle mit 19 Punkten, Joey Ney kam auf “allroundesque” 7/7/6 (plus 8 Ballverluste). Ganz klar, ALBA benötigt sicherlich die Hilfe von Nationalspieler Lucca Staiger um die Playdowns gut abzuschließen.

Das Achte Wolfenbüttel hatte einmal spielfrei und bezwang einmal das letzte Bernau mit 85-82. Dennis Nawrocki netzte kurz vor Ende den entscheidenden Dreier ein.

Die Tabellensituation um den Playoffkampf:

Auf 7: Stahnsdorf 11-13, 8.Wolfenbüttel 10-13, 9. Wulfen 10-13, 10. Wedel 10-13
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Yabazz Spieler der Woche: Maurice Stuckey 15P – 67% FG

Maurice Stuckey zeigte ein starkes Spiel obwohl er nach seinem Comeback (Fußbruch) zuletzt noch nicht seinen Rhythmus gefunden hatte. Doch als die Güßbacher Truppe mit zehn Punkten Rückstand ins Schlussviertel ging war klar, dass etwas passieren musste. Maurice Stuckey scorte insgesamt 9 Zähler in Hälfte Zwei und half mit einem wichtigen Dreier, wichtigen Vorlagen und kluger Wurfauswahl in der entscheidenden Phase mit das kleine Wunder möglich zu machen.

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Süd Division

Gotha hat den Titel im Süden. 90-77 gewann man gegen Leipzig (3.) und ist bereits einen Spieltag vor Hauptrundenende nicht mehr vom Süd-Thron zu stoßen. Leo Niebuhr kam auf 22 Punkte, Davon Roberts (12P) macht sich immer besser und Konstantin Klein kam auf 5 Punkte und 3 Vorlagen. Es war ein überzeugender Sieg auf fremden Parkett. Die Rockets scheinen endlich da zu sein wo man sie immer sah. Ein Aufstiegsfavorit.

Zwischen den beiden Teams liegt Nördlingen auf Zwei. Man erledigte die Pflichtaufgabe gegen Frankfurt (10., Fabian Franke mit 20/7), Josef Eichler (14P) und Dima Rastatter (12/10) bewiesen ihre gute Form und widerlegen die These vom zweidimensionalen Giants-Spiel, welches nur auf Jason Jamerson und Modie Johnson abgestimmt sein soll.

Vierter und wie Nördlingen und Leipzig mit 14-7-Record sind die BSGW Sixers von Coach Stephen Arigbabu. Auch sie hatten eine Pflichtaufgabe zu erfüllen. Das letzte (oder Quasi-Vorletzte wegen Weißenhorns Punkteabzug) Gießen wurde 85-79 besiegt. Aaron Fleetwood kam auf 26/13, während bei den Pointers Jarrell Smith (34P) und NBBL-Youngster Dominic Lockhart (11P/4R) sehr gut gegenhielten.

Fünfter mit Chancen auf Heimvorteil in den Playoffs ist Hanau (13-8). Beim 94-79 in Weißenhorn (11. bzw. 12) zeigte man eine beeindruckende Leistung. Die White Wings kommen in Fahrt, während bei den Panthern vor allem Femi Oladipo rechtzeitig zu den Playdowns Topform erreicht. 25/9/5 für ihn.

Nun kommen wir zu zwei entscheidenden Duellen. 1. Rhöndorf verlor zu Hause gegen Langen (6.) mit 75-86 und stürzt damit auf die 7 ab. 2. Breitengüßbach machte das unmögliche wahr und ist zurück in den Playoff-Rängen. Mit dem 71-59 hat man nicht nur die gleiche Bilanz wie Lich (9., 10-11) sondern machte auch den direkten Vergleich klar. Das 60-67 aus der Hinrunde wurde aufgeholt. Ins Schlussviertel startete man mit zehn Punkten Rückstand und noch vier Minuten vor Ende führte man nur mit vier Zählern, doch der starke Maurice Stuckey (15P) legte genau jetzt nach Schmidt-Vorlage einen Dreier durch die Reuse, später assistierte Stuckey Daniel Schmidt zu einem weiteren Dreier. Das letzte Viertel endete 27-5 für furios fightende Franken. Bei den Bären startete Nico Dilukila und spielte 37 Minuten, verteilte vier Vorlagen, aber konnte die Niederlage auch nicht verhindern. Ein großer Sieg für die Tröster-Truppe, eine schwere Niederlage für die Licher. Am letzten Spieltag muss Güßbach nach Langen, Lich spielt zu Hause gegen die Sixers (4.).


Staltine der Woche

Richard Williams (Hannover) 25P – 5R – 6A – 7S

Lineup der Woche

G Till-Joscha Jönke (Leverkusen) 11P – 11R - 8A
F Femi Oladipo (Weißenhorn) 25P – 9R – 5A – 2S – 1B
F Vincent Kittmann (Herten) 25P – 8R
F Florian Koch (Rhöndorf) 14P – 13R
F Marco Völler (Langen) 16P – 11R - 3A

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