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by Flo HolnburgerNBBL Recaptain – Kevin Bryant und Urspring dominant, ALBA Berlin und Gießen mit neuntem Streich
Man
darf sich schon fragen ob das so viel Sinn macht für die Jungs der
ratiopharm akademie Ulm, wenn sie allwöchentlich gewissentlich auf
die Schlachtbank geführt werden. Die Jungs sind sicherlich auch gute
Basketballer, aber in dieser Form nicht wirklich konkurrenzfähig und
viel Spaß dürfte die Blowouts auch nicht machen. So hagelte es –
ohne Andi Wenzl – beim Derby gegen Urspring eine 27-85-Pleite. Zur
Halbzeit scorten die Jungs sogar insgesamt nur 8 Zähler...
gruselig.
Urspring (2., 11-4) gelang mit dieser gnadenlosen
Haifischattacke sicherlich ein “defensives” Statement. Es war der
vierte Sieg in Folge womit es für die Jungs gut aussieht mit Platz 2
in die Playoffs einzuziehen. Center Kalidou
Diouf und
Kenneth Ogbe
konnten
pausieren während Rückkehrer Kevin
Bryant
(FOTO) ein großartiges Spiel zeigte. Der Guard-Forward attackierte
unermüdlich den Korb und markierte in knapp 24 Minuten 21 Punkte, 14
Rebounds, 4 Vorlgen, 6 Steals und 2 Blocks. Auch Malik
Müller
brennt derzeit lichterloh und lieferte in bescheidenen 16 Minuten
16/10 ab. Kollege Julius
Wolf
(6/5) musste/durfte sogar nur 12 Minuten ran.
Das spielfreie
Jena patrouliiert mit 15 Siegen noch an der Tabellenspitze, während
Breitengüßbach (3., 10-5) nach zwei Niederlagen wieder einmal
gewinnen konnte. Dank einer starken zweiten Hälfte erlegte man die
Young Tigers Tübingen (8.). Bester Spieler war Fighter-Center
Johannes Richter, der 20 Punkte markierte und drei Dreier einnetzte.
Gerade in den letzten Spielen etablierte sich sein Distanzwurf zu
einer echten Waffe. Respekt für einen 2,07m-Center. Übrigens auch
ohne die starken Johannes
Thiemann
und Alexander Engel
wurde
souverän gewonnen. Die Güßbacher haben eben eine tiefe Truppe am
Start.
Den letzten Playoffspot im Südosten sicherte sich
wohl endgültig Ludwigsburg (4., 10-5). Man erlegte München (6.,
6-8), die um ihre letzte Chance tapfer kämpften aber nun auch keine
rechnerische Chance mehr auf die Endrunde haben. Bei den Bayern kamen
die Nationalspieler Alassane
Dioubaté auf
14/4S bzw. Bogdan
Radosavljevic
auf 11/7/4.
Allein Würzburg (5., 8-6) hielt die Chance am
Leben und gewann nach Overtime in Bayreuth (7.) mit 100-88.
Nationalspieler Maximillian Ugrai performt gerade auf Überniveau und
lieferte 33/10 ab, Kollege Anton Teichmann kam auf nicht weniger
beeindruckende 32/11. Beim Gegner – ohne David
Taylor –
konterten Sinan Durant
(32P)
und Tyree Seiferth
(16/6/7).
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Würzburgs
Road to Playoffs:
Man gewann den Direktvergleich vs.
Ludiwgsburg. Das hält die Chance am Leben. Die “Lubus” müssen
am letzten Spieltag also bei den Güßbachern (damit auch kein
Dreiervergleich) verlieren (die ihrerseits motiviert um Platz 2 oder
zumindest 3 kämpfen sollten) während Würzburg etwas sehr schweres
gelingen muss. Ein Sieg gegen das heiße Urspring (das seinerseits
einen Sieg benötigt um sicher vor Güßbach zu bleiben) her. Sollte
das eingetreten sein, darf Würzburg am 2.3. im Nachholspiel gegen
München um den Playoffeinzug spielen.
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Südwest
Neunter
Streich in Serie für die Giessen Juniors. Trier (6.) wurde gnadenlos
mit 108-71 überrant. Spielmacher Dominic Lockhart genügten 25
Minuten für 18/8/4. Ebenfalls mit 10-4-Record folgt Speyer auf Rang
Zwei. Die sehr talentierte Truppe um Philip Jalalpoor (21/7) holte
einen 81-65-Pflichtsieg gegen den Letzten SG Rheinhessen.
Mannheim
(3., 9-4) kämpfte sich gegen Bonn/Rhöndorf (5., 6-7) zu einem
wichtigen Sieg, der am Abschlusspieltag weiterhin noch den Sprung auf
Rang Zwei möglich lässt. Den Direktvergleich vs. Speyer hatte man
sich ja deutlichst gesichert. Da indes auch Frankfurt (4., 8-5) wie
erwartet gegen Team Kurpfalz (7.) gewann sind die vier Playoff-Plätze
endgültig vergeben. Frankfurts Max Merz traf zwar nix, verteilte
aber satte 11 Vorlagen. Liebster Anspielpartner war Nikolaj Vukovic
mit 20 Punkten und 6/7 Dreiern. Merzs Kollege Johannes Becker heizte
übrigens mit 9 Assists nach und damit kam das Team auf insgesamt 30
Vorlagen. Entweder meinte es der Home-Scouter besonders gut mit dem
Team, oder es war wirklich irgendeine Art von Rekord.
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Yabazz-Spieler
der Woche: Kevin Bryant 21P – 14R – 4A - 6S – 2B – 24
Minuten
Klar, der Gegner war “nur” Ulm. Aber die Jungs
können trotzdem spielen. Die Leistung des athletischen Slashers
Bryant macht aber vor allem der Umstand beeindruckend, dass es sein
zweites Spiel nach einer Verletzung war. Kevin Bryant war an diesem
Tag überall (außer an der Dreierlinie, seine einzige Schwäche) und
sollte in dieser Form locker den Sprung ins AST-Team packen.
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Nordost
Der
erste gegen den letzten hätte durchaus eine eindeutige Sache
erwarten lassen. Doch die Berliner ob des sicheren Division-Titels
offensichtlich nicht komplett konzentriert ließen der
7-Mann-Rotation aus Braunschweig zu viel gewähren. Letztendlich
rettete man sich zu einem 76-74. Leon
Tolksdorf kam
auf 15/10 und ein NBBL-Career-High von 6 Vorlagen. Wenn er das nun
auch noch kann werden seine Leistungen sicherlich nicht weniger
beeindruckend. Alexander Blessig erreichte 21/5S, die 95er-Center
Robyn Missa
und Niklas Ney
kamen zusammen auf ordentliche 9/12. Berlin hat mit 12-2-Bilanz und
dem neunten Sieg in Serie letztendlich den Nordosten dominiert. Für
die Berliner Talente (ALBA und IBBA) geht es nun zum NJIT, dem
wichtigen Jugendturnier in Belgrad.
Auf Rang Zwei schließt
vorerst die IBBA Berlin (9-5) ab. Zum Abschluss der Hauptrunde ließ
man sich nicht lumpen und rang auch mit einer Rumpfformation die
Piraten Hamburg (4., 7-6, Ismet Akpinar 8P) nieder. Leader waren
Robert Borchert mit 14 Punkten sowie Edelfighter Yassin
Mahfouz mit
13/6.
Bramfeld sicherte sich Position 3. Mit dem 86-78 bei
Berlin Süd (7.) hätte man bei einem Abschlusssieg vs. Göttingen
sogar noch die Möglichkeit auf Zwei zu finishen. Es liegt also in
Bramfelds Hand. Gab's mehr Punkte oder waren mehr Zuschauer da?
Göttingen verpasste mit dem prickelnden 39-46 gegen Charlottenburg
(6. und zweiter Sieg in Serie) endgültig die Playoffs. ALBA, IBBA,
Bramfeld und Hamburg heißen die Endrundenteilnehmer des östlichen
Nordens.
Division
Nordwest
Auch
im Nordwesten sind die Playoff-Plätze vergeben. Sicher erster werden
natürlich die Feuervögel Hagens (14-1). In Quakenbrück musste man
sich gegen nie aufsteckende Drachen hart erwehren. Hagen gewann trotz
unterirdischer Feldquote von 33% mit 72-66. Das hatte vor allem zwei
Gründe. 1. Fabian Bleck mit 23/14; 2. Rebound-Battle: 64-45. Bei den
Dragons (6., 5-10) war ausnahmsweise kein “Aussie” (Isaiah
Omomogho 11P) Topscorer sondern Yannick Brämer mit 13.
Rang
Zwei geht mit großer Wahrscheinlichkeit an die Eisbären Bremerhaven
um Jonathan Malu.
Sie hatten diesmal frei, verlieren sie allerdings am letzten Spieltag
gegen Köln werden sie “nur” Dritter. So oder so, das Team hat
gute Chancen auf die zweite Playoff-Runde.
Paderborn (3.,
11-5) machte alles richtig und geht mit einer Serie von drei Siegen
in die Playoffs. Diesmal wurde Leverkusen (5.) mit 70-67 bezwungen,
was deren letzte Hoffnungen für die Playoffs zu nichte machte. Auch
Oldenburg (4., 8-6) gab sich keine Blöße als gegen Düsseldorf (7.)
gewonnen wurde. Jan König (24P) kommt wieder rechtzeitig in Form
während Düsseldorf Simon Koch mit 26/9/3S/3B gegenhielt.
Im
Kellerderby gab Köln (8.) die rote Laterne wieder an die Metropol
Baskets (9.) ab. Viktor Frankl-Maus führte sein Team mit 27 Punkten
und 9 Steals zum Sieg.
Lineup
der Woche
G
Viktor Frankl-Maus (Köln) 27P – 9S
G Malik Müller (Urspring)
16P – 10R - 16min
F
Kevin Bryant (Urspring) 21P – 14R – 6S – 4A - 2B - 24min
F
Maximilian Ugrai (Würzburg) 33P – 10R – 2B
F Leon Tolksdorf
(ALBA) 15P – 10R - 6A
Second Lineup
G
Alexander Blessig (ALBA) 21P – 4A – 5S
G Sinan Durant
(Bayreuth) 32P – 5R - 4A
F Jan König (Oldenburg) 24P – 9R –
2S – 2B
F
Fabian Bleck (Hagen) 23P – 14R
C Johannes Richter (B'Güßbach)
20P – 9R – 3 Dreier
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