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Die Playoffs stehen vor der Tür
Feb. 27, 2012 / Pro B
by Flo Holnburger
ProB Recaptain – Gotha und Hannover gehen als Favoriten in die Playoffs
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Norden

Mit dem vierten Sieg in Serie  kommen die Hannover Tigers gut gerüstet in die Playoffs, denn mit der besten Auswärtsbilanz des Nordens wurde auch Wulfen (9.) 82-66 bezwungen. Die Wulfener kamen allerdings glimpflich davon, die Saison ist für sie beendet, es müssen keine Playdowns gespielt werden. Als Abschiedsgeschenk gab Youngster Thomas Reuter den Wulfenern ein 15-Punkte-Spiel. Er wechselt zum  kommenden Jahr an ein College.

 

Platz Zwei geht an die Hertener Löwen. In Bernau wurde mit 85-82 gewonnen. Mit dem 9-1-Run der letzten zehn Spiele sind die Löwen samt Zamal Nixon echte Aufstiegsmitfavoriten. Bernau (13.) kann dagegen auch aus den vielen knappen Niederlagen zuletzt etwas Hoffnung für die Playdowns schöpfen.

Dritter wurden die Rastaboys aus Vechta, die – weiterhin ohne Marvin Boadu – beeindruckenden Basketball spielen. Dorsten (6.) wurde in deren Halle deutlich besiegt.Als Vierter gehen indes gefährliche Außenseiter in die Playoffs. Braunschweig um Daniel Theis und Dennis Schröder erfüllten die Pflichtaufgabe und erlegten ALBA Berlin (12., Joey Ney 14/9/5, Sebastian Fülle 8P, Cem Dinc fehlte). Schröder markierte 24 Punkte, Daniel Theis begnügte sich mit 9 Punkten plus ein bisschen von allem.

Auf Platz 5 geht mit Schwelm ein weiterer zuletzt gut aufgelegter Kandidat ins Aufstiegsrennen. Jason Holmes (23/13/6) führte seine Baskets zu einem 86-80 gegen Leverkusen (11. und damit in den Playdowns). Hinter Dorsten kommen die Hamburger von Rist Wedel als Siebter an. Eine eigentlich sehr enttäuschende Saison erlebte so noch einen etwas versöhnlichen Ausklang. Im entscheidenden Spiel gegen Wolfenbüttel (10. und Playdowns) sicherte man sich den 75-70-Erfolg. In der engen Partie gelang Kay Gausa ein Big Point, Tony Pettaway legte die letzten sechs Wedel-Punkte der Partie nach. Klar, ein kleiner Heartbreaker für die „WoBü-Herzöge“, aber sie werden als Favorit in die Playdowns gehen,

Der letzte Playoff-Rang geht an die spielfreien Herren der Eintracht Stahnsdorf. Auch wenn sie zuletzt komplett das Momentum (6 Niederlagen in Serie) verloren dürfte man sich in Brandenburg sehr freuen.

 

Playoff-Paarungen:

Um den ersten Aufstiegsplatz:

Hannover vs. Breitengüßbach – Nördlingen vs. Wedel – Vechta vs. Hanau - BSW Sixers vs.Schwelm –

Um den zweiten Aufstiegsplatz:
Gotha vs. Stahnsdorf – Herten vs. Langen – Leipzig vs. Dorsten – Braunschweig vs. Rhöndorf

Eine ausführliche Auswertung folgt in den nächsten Tagen.

 

Süden

Der Süd-Meister stand bereits fest, aber er gab sich keine Blöße. Mit einem 101-71-Statement gegen Frankfurt. Vor allem College-Rückkehrer Kevin Schaffartzik (23P) erwischte einen Sahnetag und beweist mal wieder, wie gut Guards im System von Marko Simic aufgehoben sind. Konstantin Klein spielte 13 Minuten und kam von der Bank auf 3 Punkte.Wir hoffen auf mehr Spielzeit für ihn.

Platz Zwei retteten die Giants Nördlingen ins Ziel. Weißenhorn (12., wegen der Punkteabzüge) wurde in einem engen Spiel relativ sicher mit 82-76 besiegt. Bei den Panthern wehrten sich Femi Oladipo mit 13/5/6 und erfreulicherweise auch Talent Brian Butler mit 14 Punkten. Beide sind sich in der Spielweise übrigens durchaus sehr ähnlich.  Die Defense der Nördlinger steht dagegen wieder stabiler, das benötigt man sicherlich auch für die Playoffs.

Dritter des Südens ist Leipzig. Gegen Gießen (11.) überzeugte man noch einmal und gewann 92-74. Während die Pointers nun tatsächlich ohne Heimsieg aus der Hauptrunde gehen spielte der kleine Leipziger Jonathan Gebreighziabiher mit knapp 12 Minuten so lange wie noch nie in der ProB. Der verteidigungsstarke 1,70m-Mann hätte dies durchaus regelmäßiger verdient.

Mit Heimvorteil geht’s für Stephen Arigbabus BSW Sixers in die Playoffs. Auch wenn man gegen leidenschaftlich kämpfende Licher (9.) am Abschlusspieltag mit 22 Punkten vermöbelt wurden. Die Saison darf als absoluter Erfolg verbucht werden.  Den BasketBären reichte der deutliche Sieg allerdings nicht. Den Breitengüßbach (8.) gab sich keine Blöße und gewann in Langen (7.) mit überragendem Spiel. 86-61 wurden die Giraffen um eine Länge gesutzt. Maurice Stuckey kam auf 8 Punkte, Philipp Neumann liefertte 12/5/4B was die Güßbacher zweifelsfrei zu einem unangenehmen Gegner für den Nordersten Hannover macht.

Platz 5 geht derweil an Rhöndorf, welches Hanau um diesen Platz battelte. 91-87 endete es für die Drachen, bedanken darf man sich bei 92er Florian Koch, der 21 Zähler, inklusive wichtiger Crunchime-Punkten, markierte. Ganz klar, der 2m-Forward ist eine der Entdeckungen der letzten Wochen. Hanau muss sich somit mit Rang 5 begnügen.

 

 

Statline der Woche

Jason Holems 23P – 13R – 6A

 

Einheimische Lineup

G Kevin Schaffartzik (Gotha) 23P – 5A
G Dennis Schröder (Braunschweig) 24P – 9AF Femi Oladipo (Weißenhorn) 13P – 5R - 6A
F Danilo Barthel (Frankfurt) 14P – 11R
C Philipp Neumann (Breitengüßbach) 12P – 5R – 2S - 4B

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