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Feb. 17, 2010 / NBA
by Flo HolnburgerAmar'e Stoudemire und Shaq wieder vereint?
by Flo HolnburgerAmar'e Stoudemire und Shaq wieder vereint?
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Ein Offensiv-Monster wie Amar'e „STAT“ Stoudemire neben einen LeBron James zu sehen, lässt einen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Einen Stoudemire neben einen Shaq zu sehen, lässt es einen gleich wieder gefrieren.
Eigentlich müsste man sich doch an die eher suboptimale Zeit in Phoenix erinnern, als der alte Shaq O'Neal als einziger Suns-Spieler bemüht war auch so etwas ähnliches wie Verteidigung zu spielen. Setzte man auf das gediegene Set-Play überzeugte zwar Shaq offensiv, STAT blieb dabei blass. Letzterer ist halt nur im Fast Break wirklich wertvoll. Und Opa Shaq kam dem Fast Break-Spielzug nie hinterher. Sie passen einfach nicht zu einander.
Die Cavaliers befinden sich gerade in einem 13-Siege andauernden Lauf. Das heißeste Team der NBA gewann 23 der letzten 27 Spiele – und das großteils ohne King James' Sidekick Mo Williams. Das Team funktioniert, die Team-Chemie ist blendend. Ein Amar'e Stoudemire könnte ordentlich Unruhe in das geordnete Teamgefüge der Cavs bringen. Immerhin hat er selbst den Habitus eines echten Superstars, sieht sich wohl nur knapp hinter LeBron James und verlangt viel „respect“. Stoudemire ist nicht leicht zu handlen, spielt keine Defense und verbreitet selten gute Stimmung. Kurz gesagt, die Cavs spielen zu gut um das Risiko einzugehen, STAT aus Arizona loszueisen.
Andererseits ist die Position des Power Forwards womöglich nicht ausreichend besetzt. JJ Hickson und der überbezahlte Andy Varejao bemühen sich redlich, aber gegen Pau Gasol, Dirk Nowitzki reicht das eben nicht. Deshalb verhandelt GM Danny Ferry bereits längere Zeit mit den Washington Wizards. Deren Vierer Antawn Jamison erfüllt die Team-Needs doch erheblich besser. Aufgrund seines einwandfreien Charakters und seiner Arbeitsmoral sollte er sich wunderbar einfügen. Sein guter Mitteldistanzwurf zieht das Feld für die Zonenausfüge von James besser auseinander. Ein Manko bleibt natürlich die höchst instabile Verteidigung. Dennoch sollten die Gegner aus LA, Orlando und Boston mehr Angst vor einem „Tawn“ als vor einem „STAT“ in Ohio haben.
Für Danny Ferry heißt es jetzt Kurzeitgedächtnis anwerfen und - sofern er wirklich noch ein Tauschgeschäft einfädeln möchte – darauf achten, was Cleveland wirklich benötigt.
____________
Foto: Keith Allison (creative commons)
Eigentlich müsste man sich doch an die eher suboptimale Zeit in Phoenix erinnern, als der alte Shaq O'Neal als einziger Suns-Spieler bemüht war auch so etwas ähnliches wie Verteidigung zu spielen. Setzte man auf das gediegene Set-Play überzeugte zwar Shaq offensiv, STAT blieb dabei blass. Letzterer ist halt nur im Fast Break wirklich wertvoll. Und Opa Shaq kam dem Fast Break-Spielzug nie hinterher. Sie passen einfach nicht zu einander.
Die Cavaliers befinden sich gerade in einem 13-Siege andauernden Lauf. Das heißeste Team der NBA gewann 23 der letzten 27 Spiele – und das großteils ohne King James' Sidekick Mo Williams. Das Team funktioniert, die Team-Chemie ist blendend. Ein Amar'e Stoudemire könnte ordentlich Unruhe in das geordnete Teamgefüge der Cavs bringen. Immerhin hat er selbst den Habitus eines echten Superstars, sieht sich wohl nur knapp hinter LeBron James und verlangt viel „respect“. Stoudemire ist nicht leicht zu handlen, spielt keine Defense und verbreitet selten gute Stimmung. Kurz gesagt, die Cavs spielen zu gut um das Risiko einzugehen, STAT aus Arizona loszueisen.
Andererseits ist die Position des Power Forwards womöglich nicht ausreichend besetzt. JJ Hickson und der überbezahlte Andy Varejao bemühen sich redlich, aber gegen Pau Gasol, Dirk Nowitzki reicht das eben nicht. Deshalb verhandelt GM Danny Ferry bereits längere Zeit mit den Washington Wizards. Deren Vierer Antawn Jamison erfüllt die Team-Needs doch erheblich besser. Aufgrund seines einwandfreien Charakters und seiner Arbeitsmoral sollte er sich wunderbar einfügen. Sein guter Mitteldistanzwurf zieht das Feld für die Zonenausfüge von James besser auseinander. Ein Manko bleibt natürlich die höchst instabile Verteidigung. Dennoch sollten die Gegner aus LA, Orlando und Boston mehr Angst vor einem „Tawn“ als vor einem „STAT“ in Ohio haben.
Für Danny Ferry heißt es jetzt Kurzeitgedächtnis anwerfen und - sofern er wirklich noch ein Tauschgeschäft einfädeln möchte – darauf achten, was Cleveland wirklich benötigt.
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Foto: Keith Allison (creative commons)
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