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Mar. 13, 2010 / NBA
by Flo HolnburgerNowitzki-Watch
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Verlässt dich mal das Glück, geh doch einfach mit! Die Mavs machten sich durch aktive Suche nach dem „missing link“ (lies: passender Trade) ihr eigenes Glück. Dallas rollt durch die Liga, hat mittlerweile bereits 13 Siege hintereinander gefeiert und ist nach vier Jahren des Leidens wieder an der NBA-Spitze dran. Unbestrittener Anführer ist MVP-Kandidat Dirk Nowitzki.
Mit dieser Sieges-Serie wurde übrigens die Bestleistung der Saison der Cleveland Cavaliers eingestellt. Auch wenn diverse Verletzungen das Team immer wieder durcheinander wirbelten, scheint das strapaziöse Programm von eben diesen 13 Spielen in nur 21 Tagen die Mannschaft zusammen geschweißt zu haben. Mit etwas Fortune könnte die Serie sogar auf 20 ansteigen. Ein Heimspiel gegen die verwahrlosten Celtics und ein Auswärtsspiel in Portland sind noch die größten Hürden, bevor erst am 29.März mit Denver ein echter Hochkaräter erwartet wird.
13 Siege und zehn Mal davon war unser Dirkster der Topscorer. Als die beiden Center der Mavs ausfielen, musste Nowitzki auf die ungeliebte Fünf ausweichen. Auch wenn gegen formatlose Gegner wie Minnesota und Chicago gut gelöst, bleibt er weiterhin ein wirklich klasse Center... für maximal 15 Minuten Parkettzeit. Danach werden seine Stärken zu stark limitiert, sein Schwächen bloßgestellt. Besser läuft es sicherlich Seit an Seit mit Neo-Mav Brendan Haywood, der sich als echter Buddy erweist und defensive Fehler ausmerzt. Zusammen mit Shawn Marion und Erick Dampier entlastet er Nowitzki massiv beim Rebound-Battle. So lassen sich auch seine schwachen Rebound-Zahlen erklären.
Große Ehre für Nowitzki. In der ewigen NBA-Scorerliste zog er an Legende George Gervin vorbei. Er ist der einzige Europäer in den Top 30 und dabei einer von nur fünf noch aktiven Spielern. Noch Fragen wer Europas bester Spieler aller Zeiten ist?
Der Würzburger ist mittlerweile ein größerer Alptraum für seinen Gegenspieler als es jemals zuvor war. Wird er von Verteidigern attackiert scheut er sich endlich nicht mehr davor, hart in die Zone zu ziehen um für die einfachen Punkte zu kämpfen. Gleichzeitig verbesserte er sein Passspiel enorm. Sollte also ein Coach des Gegners so wahnwitzig sein und den Dirkster doppeln lassen, findet dieser den freien - und den bei Mavs selbstredend brandgefährlichen - Mitspieler.
Der Dreier zählt indes eigentlich nicht mehr zu seinem Standard-Repertoire. Nur 92 Dreierversuche während der bisherigen Saison entsprechen rund 1,4 Distanz-Würfen pro Einsatz. So wenig wie noch nie in seiner Karriere. Die Tendenz geht dabei übrigens sogar stark nach unten. Ein Nowitzki darf natürlich auch weiterhin nicht ungedeckt an Dreierlinie flanieren, aber man erkennt doch die deutliche Veränderung im Spielstil des mittlerweile 31-jährigen.
Sein Go-to-Move bleibt natürlich der Fadeaway-Mid-Range-Jumper, der weiterhin kaum zu verteidigen ist. Dazu ist er, das beweisen die Statistiken nun endlich, der aktuell beste NBA-Spieler in vierten Vierteln – er beweist, dass er ein echter Crunchtime-Spieler ist. Umso ärgerlicher, dass Nowitzki, beim „Heim-All-Sterne-Spiel“ der spielentscheidende Wurf verwehrt wurde. Bei einem Treffer wäre er zweifelsfrei Allstar-MVP in Dallas geworden. So gelangt Nowitzki wohl doch nur über den Umweg NBA-Champ in den Olymp.
In gut vier Wochen starten die Playoffs. Dann stellt heraus, wie gut die Mavs wirklich sind. Alles scheint aber auf ein Conference Final zwischen Dallas und den Lakers hinaus zulaufen. Der verbesserte Nowitzki gegen seinen „Angst-Verteidiger“ Pau Gasol könnte dabei ein legendäres Duell abgeben.
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Foto: Keith Allison (Creative Commons)
Mit dieser Sieges-Serie wurde übrigens die Bestleistung der Saison der Cleveland Cavaliers eingestellt. Auch wenn diverse Verletzungen das Team immer wieder durcheinander wirbelten, scheint das strapaziöse Programm von eben diesen 13 Spielen in nur 21 Tagen die Mannschaft zusammen geschweißt zu haben. Mit etwas Fortune könnte die Serie sogar auf 20 ansteigen. Ein Heimspiel gegen die verwahrlosten Celtics und ein Auswärtsspiel in Portland sind noch die größten Hürden, bevor erst am 29.März mit Denver ein echter Hochkaräter erwartet wird.
13 Siege und zehn Mal davon war unser Dirkster der Topscorer. Als die beiden Center der Mavs ausfielen, musste Nowitzki auf die ungeliebte Fünf ausweichen. Auch wenn gegen formatlose Gegner wie Minnesota und Chicago gut gelöst, bleibt er weiterhin ein wirklich klasse Center... für maximal 15 Minuten Parkettzeit. Danach werden seine Stärken zu stark limitiert, sein Schwächen bloßgestellt. Besser läuft es sicherlich Seit an Seit mit Neo-Mav Brendan Haywood, der sich als echter Buddy erweist und defensive Fehler ausmerzt. Zusammen mit Shawn Marion und Erick Dampier entlastet er Nowitzki massiv beim Rebound-Battle. So lassen sich auch seine schwachen Rebound-Zahlen erklären.
Große Ehre für Nowitzki. In der ewigen NBA-Scorerliste zog er an Legende George Gervin vorbei. Er ist der einzige Europäer in den Top 30 und dabei einer von nur fünf noch aktiven Spielern. Noch Fragen wer Europas bester Spieler aller Zeiten ist?
Der Würzburger ist mittlerweile ein größerer Alptraum für seinen Gegenspieler als es jemals zuvor war. Wird er von Verteidigern attackiert scheut er sich endlich nicht mehr davor, hart in die Zone zu ziehen um für die einfachen Punkte zu kämpfen. Gleichzeitig verbesserte er sein Passspiel enorm. Sollte also ein Coach des Gegners so wahnwitzig sein und den Dirkster doppeln lassen, findet dieser den freien - und den bei Mavs selbstredend brandgefährlichen - Mitspieler.
Der Dreier zählt indes eigentlich nicht mehr zu seinem Standard-Repertoire. Nur 92 Dreierversuche während der bisherigen Saison entsprechen rund 1,4 Distanz-Würfen pro Einsatz. So wenig wie noch nie in seiner Karriere. Die Tendenz geht dabei übrigens sogar stark nach unten. Ein Nowitzki darf natürlich auch weiterhin nicht ungedeckt an Dreierlinie flanieren, aber man erkennt doch die deutliche Veränderung im Spielstil des mittlerweile 31-jährigen.
Sein Go-to-Move bleibt natürlich der Fadeaway-Mid-Range-Jumper, der weiterhin kaum zu verteidigen ist. Dazu ist er, das beweisen die Statistiken nun endlich, der aktuell beste NBA-Spieler in vierten Vierteln – er beweist, dass er ein echter Crunchtime-Spieler ist. Umso ärgerlicher, dass Nowitzki, beim „Heim-All-Sterne-Spiel“ der spielentscheidende Wurf verwehrt wurde. Bei einem Treffer wäre er zweifelsfrei Allstar-MVP in Dallas geworden. So gelangt Nowitzki wohl doch nur über den Umweg NBA-Champ in den Olymp.
In gut vier Wochen starten die Playoffs. Dann stellt heraus, wie gut die Mavs wirklich sind. Alles scheint aber auf ein Conference Final zwischen Dallas und den Lakers hinaus zulaufen. Der verbesserte Nowitzki gegen seinen „Angst-Verteidiger“ Pau Gasol könnte dabei ein legendäres Duell abgeben.
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Foto: Keith Allison (Creative Commons)
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