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Mar. 19, 2010 / Pro B
by Flo HolnburgerDimitry McDuffie – Das ganze Paket
by Flo HolnburgerDimitry McDuffie – Das ganze Paket
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McDuffie – was sich dahinter verbirgt, ist nicht das neueste Produkt einer bekannten Fastfood-Kette, sondern vielmehr ein 21-jähriger, athletischer Spieler, der das ganze Paket mitbringt und alle Anlagen für einen zukünftigen Leistungsträger in der BBL hat: Dimitry McDuffie von den Würzburg Baskets.
Vielen wird der sprunggewaltige Dunk da Vinci wegen seines legendären Backboard-Breakers bekannt sein: http://www.youtube.com/watch?v=wzdQVjpRN6A
Was ging dem Highflyer nach dieser Aktion eigentlich durch den Kopf? „Nach dem Dunk wusste ich gar nicht, wie ich reagieren soll. Ich gebe zu, ich war auch ein bisschen geschockt.“
„Dimi“ kam mit dreieinhalb Jahren zum Basketball. „Eigentlich lief ich damals nur dem Ball hinterher.“, spaßt er. Sein Vater spielte selbst Regionalliga hat seinen Söhnen die Passion zur schnellsten Ballsportart der Welt vererbt. Seine drei jüngeren Brüder - darunter ein Zwillingsbrüderpaar - sind alle aktiv. Sie wuchsen gemeinsam in Augsburg auf. Maurice Stuckey, ebenfalls ein A-town-own, und Dimitry begegneten sich oftmals auf dem Streetballcourt: „Wir hatten da immer ziemlich heiße Games. Es freut mich, dass noch ein Augsburger die zweite Liga rockt.“ Er dürfte nicht der letzte Fuggerstädtler sein. Mit Bruder Deon und Münchens Brian Butler stehen die nächsten Talente bereit.
In seiner Jugendzeit spielte er bereits ein Jahr in Würzburg. Nach sechs Jahren kehrte er als Wunschspieler des mittlerweile entlassenen Berthold Bisselik an die Stadt am Main zurück. Sicherlich eine smarte Entscheidung, denn für die ambitionierten Würzburger zählt nichts anderes als der Aufstieg in die ProA.
Wie bereits erwähnt, „DMIX“ hat vielseitigstes Basketball-Werkzeug installiert. Er erscheint wie ein Demond Greene 2.0. Echte Athletik, fehlerfrei beim Ballhandling, kreiert seine eigenen Würfen, wunderbarer Zug zum Korb und zusätzlich reicht seine Range bis zur Dreierlinie. Nicht zuletzt hat er auch einen schnellen ersten Schritt in jede Richtung. Wie nutzt man die Begabung für eine grausame jedoch nützliche Sache aus? Richtig, er ist der Mann für die Spezialaufgaben und kann Spieler von der Eins bis zur Drei an die kurze Leine binden. In der ProB demoralisiert seine Gegner reihenweise.
In die Rückrunde startete er als Anführer der tief besetzten Würzburger. Rund 15 Punkte im Schnitt wurden für ihn verbucht - dann das Spiel gegen Ehingen. An seinem 21.Geburtstag legte er zwei entscheidende Freiwürfe daneben und sein Team verlor. „Die Freiwürfe haben mich wieder ein bisschen eingeholt. Das Aufstiegsrennen wäre nicht so ein Stress, wenn ich die zwei gemacht hätte...“ Für einen jungen Spieler sicherlich eine Prüfung, diese Situation aus dem System zu bekommen. Es steht aber wohl genau so fest, dass das besagte Spiel in Ehingen nicht wegen der zwei Freiwürfe verloren wurde. Er fügt an: „Ansonsten ist das eigentlich kein großes Problem mehr. Das passiert und beim nächsten mal mach ich die Dinger einfach rein!“ Im Folgespiel gegen Herten opferte er sich sofort wieder gegen ProB-Star Ahmad Smith auf.
McDuffie ist ein klasse Spieler. Wird er noch etwas konstanter und fokussierter wird sein Spielniveau das gleiche Attribut auszeichnen, wie bereits jetzt seine Defense beurteilt wird: Reif für die BBL. „Mein Plan für die Zukunft ist ganz klar! Ziel ist die BBL. Schaffe ich den Sprung in die erste Liga nicht bevor ich 26 bin, werde ich mit professionellem Basketball aufhören. Ich denke, danach würde es zu schwierig sein.“ Noch ein Jahr ProB ist für Dimitry McDuffie ein Jahr der Verschwendung. Er ist für das nächste Level (lies: ProA) mehr als bereit. Erhält er dann eine gute Rolle im passenden Team kann der Erfolg wie zuvor bei Robin Benzing sehr schnell aufwarten.
Vielen wird der sprunggewaltige Dunk da Vinci wegen seines legendären Backboard-Breakers bekannt sein: http://www.youtube.com/watch?v=wzdQVjpRN6A
Was ging dem Highflyer nach dieser Aktion eigentlich durch den Kopf? „Nach dem Dunk wusste ich gar nicht, wie ich reagieren soll. Ich gebe zu, ich war auch ein bisschen geschockt.“
„Dimi“ kam mit dreieinhalb Jahren zum Basketball. „Eigentlich lief ich damals nur dem Ball hinterher.“, spaßt er. Sein Vater spielte selbst Regionalliga hat seinen Söhnen die Passion zur schnellsten Ballsportart der Welt vererbt. Seine drei jüngeren Brüder - darunter ein Zwillingsbrüderpaar - sind alle aktiv. Sie wuchsen gemeinsam in Augsburg auf. Maurice Stuckey, ebenfalls ein A-town-own, und Dimitry begegneten sich oftmals auf dem Streetballcourt: „Wir hatten da immer ziemlich heiße Games. Es freut mich, dass noch ein Augsburger die zweite Liga rockt.“ Er dürfte nicht der letzte Fuggerstädtler sein. Mit Bruder Deon und Münchens Brian Butler stehen die nächsten Talente bereit.
In seiner Jugendzeit spielte er bereits ein Jahr in Würzburg. Nach sechs Jahren kehrte er als Wunschspieler des mittlerweile entlassenen Berthold Bisselik an die Stadt am Main zurück. Sicherlich eine smarte Entscheidung, denn für die ambitionierten Würzburger zählt nichts anderes als der Aufstieg in die ProA.
Wie bereits erwähnt, „DMIX“ hat vielseitigstes Basketball-Werkzeug installiert. Er erscheint wie ein Demond Greene 2.0. Echte Athletik, fehlerfrei beim Ballhandling, kreiert seine eigenen Würfen, wunderbarer Zug zum Korb und zusätzlich reicht seine Range bis zur Dreierlinie. Nicht zuletzt hat er auch einen schnellen ersten Schritt in jede Richtung. Wie nutzt man die Begabung für eine grausame jedoch nützliche Sache aus? Richtig, er ist der Mann für die Spezialaufgaben und kann Spieler von der Eins bis zur Drei an die kurze Leine binden. In der ProB demoralisiert seine Gegner reihenweise.
In die Rückrunde startete er als Anführer der tief besetzten Würzburger. Rund 15 Punkte im Schnitt wurden für ihn verbucht - dann das Spiel gegen Ehingen. An seinem 21.Geburtstag legte er zwei entscheidende Freiwürfe daneben und sein Team verlor. „Die Freiwürfe haben mich wieder ein bisschen eingeholt. Das Aufstiegsrennen wäre nicht so ein Stress, wenn ich die zwei gemacht hätte...“ Für einen jungen Spieler sicherlich eine Prüfung, diese Situation aus dem System zu bekommen. Es steht aber wohl genau so fest, dass das besagte Spiel in Ehingen nicht wegen der zwei Freiwürfe verloren wurde. Er fügt an: „Ansonsten ist das eigentlich kein großes Problem mehr. Das passiert und beim nächsten mal mach ich die Dinger einfach rein!“ Im Folgespiel gegen Herten opferte er sich sofort wieder gegen ProB-Star Ahmad Smith auf.
McDuffie ist ein klasse Spieler. Wird er noch etwas konstanter und fokussierter wird sein Spielniveau das gleiche Attribut auszeichnen, wie bereits jetzt seine Defense beurteilt wird: Reif für die BBL. „Mein Plan für die Zukunft ist ganz klar! Ziel ist die BBL. Schaffe ich den Sprung in die erste Liga nicht bevor ich 26 bin, werde ich mit professionellem Basketball aufhören. Ich denke, danach würde es zu schwierig sein.“ Noch ein Jahr ProB ist für Dimitry McDuffie ein Jahr der Verschwendung. Er ist für das nächste Level (lies: ProA) mehr als bereit. Erhält er dann eine gute Rolle im passenden Team kann der Erfolg wie zuvor bei Robin Benzing sehr schnell aufwarten.
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