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Apr. 10, 2010 / BBL
by Flo HolnburgerDie NBA spricht Deutsch (2) – Robin Benzing
by Flo HolnburgerDie NBA spricht Deutsch (2) – Robin Benzing
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Hach, das s waren noch Zeiten. Der eine oder andere Baskteballjunkie mag sich noch erinnern, an damals '98, Nowitzkis letztes Jahr in der BBL. http://statistik.basketball-bundesliga.de/bbl/stats/player/index.php?team=423&pos=F&spieler_id=1385&saison=1998
Es könnte aktuell auch das letzte BBL-Jahr des Robin Benzing sein. In vielen der renommierten Mock-Draft-Einschätzungen wird Benzing als mittlerer Zweitrunden-Pick der 2010er NBA-Draft gehandelt.
Warum auch nicht. Immerhin hat Robin feinstes „Benzing im Blut“! Er ist groß, überdurchschnittlich beweglich, moderat leichtfüßig und trifft den Dreier. Ein derartiges Paket ist seit Dirk Nowitzki unter NBA-Managern extrem beliebt und hyped gelegentlich sogar Spieler ins Unermessliche. (Have you met former-No.5-Pick Nikoloz Tskitishvili?) Offensiv hat der gebürtige Hesse bereits jetzt NBA-Niveau oder wird es zumindest bald haben. Während der BBL-Saison befreite er sich aus einem unproduktiven und ekligen „Shooting slump“ und spielte darauf den besten Basketball seiner Karriere. Dabei sind von Ulm kaum TV-Spiele zu sehen, international spielen sie ebenfalls nicht. So mussten ihm die NBA-Scouts ins Schwäbische nachreisen. Vermutlich flogen mindestens vier Späher nach Ulm ein, je einer aus Sacramento und Minnesota sind mehr oder weniger belegt.
Bleibt Benzing in Europa muss er nichts mehr verändern, sein Style ist dafür perfekt. Will er aber in die NBA (und das ist das selbst gesteckte Ziel) muss einiges umgestellt werden. Der PF-Spot ist für ihn hierbei eindeutig die Zukunft. Auch wenn Benzing teils überraschend wendig in die Zone zieht, gegen NBA-Dreier ist er schlichtweg zu langsam. Athletische und defensive Charakteristika sind erst zart entsprossen. Man könnte beim Gedankenspiel in Panik verfallen, wenn Benzing in der NBA gegen einen LeBron James oder Carmelo Anthony antreten soll... sogar ein Matt Barnes sollte ihm Bauchschmerzen bereiten. Aber die Ulmer samt Benzing und seinem Manager haben die Zeichen der Zeit erkannt. Ein renommierter Trainer (der Athletik-Guru, der 2006 die „Klinsmänner“ mit roten Gummibändern watscheln ließ) dürfte ihn zu einen Athleten formen. In der NBA wird er vermutlich trotzdem noch sehr schnell 10 bis 15 kg Muskeln (oder zumindest das was die Knochen aushalten) zulegen müssen um auf der Vier gegen halten zu können. Danach muss sicherlich auch sein Rebound-Verhalten frisch aufpoliert werden. Es bleibt dabei zu hoffen, dass er dann auch nach der Metamorphose weiterhin über einige Benzing-typische Eigenschaften definiert werden kann.
Für den bevorstehenden Entwicklungsweg benötigt Robin Benzing Spielzeit, viel Spielzeit. Ein „Abschimmeln“ auf der NBA-Bank oder ein Abladen in der D-League will niemand sehen. Sollte ihm also nicht ein Trainer eines NBA-Unterklasse-Teams die unsterbliche Liebe versichern (so wie es einst Don Nelson bei Dirk Nowitzki machte), wäre ein weiteres Jahr BBL ratsam. Benzing könnte sich noch einmal bei der WM auf prominenter Bühne präsentieren und seinen Marktwert steigern, bevor er im kommenden aufgrund seines Alters automatisch angemeldet wäre. Ulm hat derweil noch ein Jahr Vertrag, sollte Benzing heuer gedraftet werden, kann man neben einem satten Image-Gewinn auch mit einem netten Buy-out-Sümmchen rechnen.
Es könnte aktuell auch das letzte BBL-Jahr des Robin Benzing sein. In vielen der renommierten Mock-Draft-Einschätzungen wird Benzing als mittlerer Zweitrunden-Pick der 2010er NBA-Draft gehandelt.
Warum auch nicht. Immerhin hat Robin feinstes „Benzing im Blut“! Er ist groß, überdurchschnittlich beweglich, moderat leichtfüßig und trifft den Dreier. Ein derartiges Paket ist seit Dirk Nowitzki unter NBA-Managern extrem beliebt und hyped gelegentlich sogar Spieler ins Unermessliche. (Have you met former-No.5-Pick Nikoloz Tskitishvili?) Offensiv hat der gebürtige Hesse bereits jetzt NBA-Niveau oder wird es zumindest bald haben. Während der BBL-Saison befreite er sich aus einem unproduktiven und ekligen „Shooting slump“ und spielte darauf den besten Basketball seiner Karriere. Dabei sind von Ulm kaum TV-Spiele zu sehen, international spielen sie ebenfalls nicht. So mussten ihm die NBA-Scouts ins Schwäbische nachreisen. Vermutlich flogen mindestens vier Späher nach Ulm ein, je einer aus Sacramento und Minnesota sind mehr oder weniger belegt.
Bleibt Benzing in Europa muss er nichts mehr verändern, sein Style ist dafür perfekt. Will er aber in die NBA (und das ist das selbst gesteckte Ziel) muss einiges umgestellt werden. Der PF-Spot ist für ihn hierbei eindeutig die Zukunft. Auch wenn Benzing teils überraschend wendig in die Zone zieht, gegen NBA-Dreier ist er schlichtweg zu langsam. Athletische und defensive Charakteristika sind erst zart entsprossen. Man könnte beim Gedankenspiel in Panik verfallen, wenn Benzing in der NBA gegen einen LeBron James oder Carmelo Anthony antreten soll... sogar ein Matt Barnes sollte ihm Bauchschmerzen bereiten. Aber die Ulmer samt Benzing und seinem Manager haben die Zeichen der Zeit erkannt. Ein renommierter Trainer (der Athletik-Guru, der 2006 die „Klinsmänner“ mit roten Gummibändern watscheln ließ) dürfte ihn zu einen Athleten formen. In der NBA wird er vermutlich trotzdem noch sehr schnell 10 bis 15 kg Muskeln (oder zumindest das was die Knochen aushalten) zulegen müssen um auf der Vier gegen halten zu können. Danach muss sicherlich auch sein Rebound-Verhalten frisch aufpoliert werden. Es bleibt dabei zu hoffen, dass er dann auch nach der Metamorphose weiterhin über einige Benzing-typische Eigenschaften definiert werden kann.
Für den bevorstehenden Entwicklungsweg benötigt Robin Benzing Spielzeit, viel Spielzeit. Ein „Abschimmeln“ auf der NBA-Bank oder ein Abladen in der D-League will niemand sehen. Sollte ihm also nicht ein Trainer eines NBA-Unterklasse-Teams die unsterbliche Liebe versichern (so wie es einst Don Nelson bei Dirk Nowitzki machte), wäre ein weiteres Jahr BBL ratsam. Benzing könnte sich noch einmal bei der WM auf prominenter Bühne präsentieren und seinen Marktwert steigern, bevor er im kommenden aufgrund seines Alters automatisch angemeldet wäre. Ulm hat derweil noch ein Jahr Vertrag, sollte Benzing heuer gedraftet werden, kann man neben einem satten Image-Gewinn auch mit einem netten Buy-out-Sümmchen rechnen.
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